Die Unterschied zwischen Kohle- und Alkalibatterien enthalten,
a. Sowohl Kohlebatterien als auch Alkalibatterien sind vom Material her Trockenbatterien.
b. Kohlebatterien sind Zink-Kohle-Batterien, auch Zink-Mangan-Batterien genannt. Sie sind eine der gängigsten Trockenbatterien und zeichnen sich durch niedrigen Preis, hohe Sicherheit und Zuverlässigkeit aus. Sie enthalten jedoch das Schwermetall Cadmium, das aus Umweltschutzgründen recycelt werden muss.
c. Alkalibatterien sind Alkali-Trockenbatterien oder alkalische Zink-Mangan-Batterien. Diese Batterien eignen sich für Hochstromentladungen und Langzeitbetrieb. Sie zeichnen sich durch einen niedrigen Innenwiderstand, einen hohen Entladestrom und einen Quecksilbergehalt von 0.025 % aus. Aus Umweltschutzgründen erfreuen sich Alkalibatterien zunehmender Beliebtheit.
d. Die Nennspannung von Kohlebatterien und Alkalibatterien beträgt 1.5 V. Bei gleichem Modell haben Alkalibatterien jedoch eine größere Kapazität und sind für eine höhere Stromentladung geeignet.
e. Der wesentliche Unterschied zwischen Kohlebatterien und Alkalibatterien liegt im inneren Material. Kurz gesagt: Kohlebatterien bestehen aus einer Kohleschicht und einem Zinkgehäuse und enthalten Cadmium und Quecksilber. Dies ist zwar nicht gut für die Umwelt, hat aber aufgrund des niedrigen Preises immer noch Marktanteile. Alkalibatterien sind umweltfreundlich und stellen einen zukünftigen Trend in der Entwicklung von Trockenbatterien dar.
Die erste Zink-Mangan-Trockenbatterie kam auf den Markt. Ihr Prototyp, die Zink-Mangan-Säurebatterie, wurde 1860 vom Franzosen Georges Leclanche entwickelt und erhielt daher auch den Namen Leclanche-Batterie. Ihr Gehäuse bestand aus Zink als Anode und Kohlenstoff als Kathode mit leitfähigem Material in der Mitte. Im Kathodenbereich befanden sich MnO₂- und Kohlenstoffpulver um den Kohlenstoff, im Anodenbereich eine pastöse Mischung aus ZnCl₂ und NH₄.
Alkalische Zink-Mangan-Batterien sind seit den 1950er Jahren auf dem Markt. In letzter Zeit wurden saure Zink-Kohle-Batterien schrittweise durch alkalische Zink-Mangan-Batterien ersetzt, deren Elektrolyt KOH ist.
Der Aufbau einer Alkalibatterie ist das genaue Gegenteil einer Säurebatterie. Sie besteht aus einer Mittelanode, Zinkpulver, einer Außenkathode mit MnO2 und KOH und einem Stahlgehäuse. Sie überwindet die Nachteile der Säurebatteriespeicherung und die Spannungsinstabilität, ist aber gleichzeitig auch eine Primärbatterie.
Die Kapazität von Alkalibatterien ist 4-5 mal höher als die von Kohlebatterien, während ihr Preis 1.5-2.0 mal höher ist als der von Kohlebatterien. Kohlebatterien eignen sich für Anwendungen mit niedrigem Stromverbrauch, wie z. B. Quarzuhren, Fernbedienungen, Radios usw.; Alkalibatterien eignen sich für Anwendungen mit hohem Strombedarf, z. B. für CD-Player, elektrische Bürsten, elektrisches Spielzeug und PDAs.


