
Für mobile ZfP-Geräte benötigen Sie eine zuverlässige Stromversorgung. Ein Akku mit hoher Kapazität ermöglicht längere Laufzeiten und unterstützt anspruchsvolle Feldeinsätze. Bei der ZfP-Arbeit sind Mobilität, Sicherheit und Stromversorgungssicherheit entscheidend. Jeder dieser Faktoren beeinflusst Ihren Arbeitsablauf und die Leistung Ihrer Geräte. In rauen Umgebungen stehen Sie vor besonderen Herausforderungen. Daher ist die Wahl der richtigen Akkulösung für den Erfolg Ihres Teams unerlässlich.
Wichtige Erkenntnisse
Berechnen Sie den Energiebedarf Ihres Akkus, indem Sie die Stromaufnahme des Geräts mit der erwarteten Laufzeit multiplizieren. So stellen Sie sicher, dass Sie einen Akku auswählen, der Ihren Leistungsanforderungen entspricht.
Wählen Sie die Lithium-Chemie mit Bedacht. LiFePO4 bietet Sicherheit und eine lange Lebensdauer, während NMC eine höhere Energiedichte für kleinere, leichtere Akkus ermöglicht.
Verwenden Sie eine 2S3P-Konfiguration, um die erforderliche Spannung und Kapazität für Ihr NDT-Gerät zu erreichen. Diese Konfiguration bietet ein optimales Verhältnis zwischen Leistung und Größe.
Implementiere a Batteriemanagementsystem (BMS) Zur Überwachung und zum Schutz Ihres Akkus. Dies verhindert Überladung und gewährleistet einen sicheren Betrieb im Feld.
Überprüfen und warten Sie Ihren Akku regelmäßig. Dazu gehört die Überwachung der Spannungswerte und die Vermeidung von Tiefentladungen, um seine Lebensdauer zu verlängern.
Teil 1: Energiebedarf der NDT-Einheit
1.1 Leistungs- und Kapazitätsanforderungen
Die Leistung Ihres Akkus muss an die Anforderungen Ihres NDT-Geräts angepasst sein. Die meisten tragbaren NDT-Geräte benötigen eine konstante Spannung und ausreichend Kapazität für längere Prüfsitzungen. Häufig arbeiten Sie mit Geräten, die im Betrieb zwischen 2 A und 5 A Strom ziehen. Bei einer Betriebsdauer von 8 Stunden benötigen Sie einen Akku mit einer Kapazität von mindestens 16 Ah bis 40 Ah. Wählen Sie einen Lithium-Akku mit hoher Energiedichte und stabilen Entladeströmen. So stellen Sie sicher, dass Ihr Akku mit hoher Kapazität die Betriebsanforderungen ohne häufiges Aufladen erfüllt.
TIPP: Berechnen Sie Ihren Gesamtenergiebedarf, indem Sie den Stromverbrauch Ihres Geräts mit der erwarteten Laufzeit multiplizieren. So vermeiden Sie zu schwache Akkus im Einsatz.
1.2 Faktoren der Tragbarkeit und Größe
Sie müssen Leistung und Mobilität in Einklang bringen. Große Akkus können Ihre Geräte beschweren und die Mobilität einschränken. Branchenstandards zeigen eine große Bandbreite an Größen und Gewichten für Akkus zur zerstörungsfreien Prüfung (ZfP). Zum Beispiel:
Modell | Länge (cm) | Breite (cm) | Größe (cm) | Gewicht (kg) |
|---|---|---|---|---|
PP-110 Netzteil | 31 | 12 | 25 | 4.2 |
Magnaflux P-1500 | 55.8 | 24.3 | 24.3 | 42.2 |
Kleinere Akkus wie der PP-110 sind einfacher zu handhaben, während größere Modelle zwar eine längere Laufzeit ermöglichen, aber deutlich schwerer sind. Berücksichtigen Sie die physikalischen Gegebenheiten Ihres Prüfgeräts und die Umgebungsbedingungen, unter denen Sie arbeiten.
1.3 Umweltaspekte
Sie arbeiten häufig unter anspruchsvollen Bedingungen. Extreme Temperaturen, Feuchtigkeit und Staub können die Leistung und Sicherheit des Akkus beeinträchtigen. Daher benötigen Sie einen Akku mit robustem Gehäuse und zuverlässigen Dichtungen. Lithium-Akkus für zerstörungsfreie Prüfgeräte (ZfP) sollten Temperaturschwankungen von -20 °C bis 60 °C standhalten. Zudem ist ein Schutz gegen Vibrationen und Stöße wichtig. Diese Eigenschaften tragen dazu bei, dass Ihre Geräte in industriellen Umgebungen wie der Öl- und Gasindustrie, der Luft- und Raumfahrt sowie der Fertigungsindustrie zuverlässig funktionieren.
Teil 2: Design eines Hochleistungsakkus

2.1 Zellselektion und Chemie
Sie müssen die passende Lithiumzellenchemie für Ihr Hochleistungs-Akkumulatorsystem auswählen. Die gewählte Chemie beeinflusst Sicherheit, Energiedichte, Zyklenlebensdauer und Eignung für industrielle zerstörungsfreie Prüfverfahren (ZfP). Zu den gängigsten Lithiumzellenchemien gehören LiFePO₄ (Lithium-Eisenphosphat), NMC (Nickel-Mangan-Cobalt-Oxid), LCO (Lithium-Cobalt-Oxid) und LMO (Lithium-Mangan-Oxid). Jede Chemie bietet spezifische Vorteile und Kompromisse.
Chemie | Plattformspannung | Energiedichte (Wh/kg) | Zyklusleben (Zyklen) | Typische Anwendungsfälle |
|---|---|---|---|---|
LiFePO4 | 3.2V | 90-120 | 2000-4000 | Elektrowerkzeuge, zerstörungsfreie Prüfung, Elektrofahrzeuge |
NMC | 3.6V | 150-220 | 1000-2000 | Medizin, zerstörungsfreie Prüfung, E-Bikes |
LCO | 3.7V | 150-200 | 500-1000 | Unterhaltungselektronik |
LMO | 3.7V | 100-150 | 300-700 | Elektrowerkzeuge, Hybridautos |
Für eine lange Lebensdauer und hohe Sicherheit empfiehlt sich LiFePO4. NMC bietet eine höhere Energiedichte, was die Größe und das Gewicht der Akkus reduziert. LCO- und LMO-Zellen sind in industriellen NDT-Geräten aufgrund ihrer geringeren Lebensdauer bzw. Energiedichte weniger verbreitet. Für die meisten tragbaren NDT-Geräte bieten NMC- oder LiFePO4-Zellen das beste Verhältnis von Leistung und Zuverlässigkeit.
TIPP: Prüfen Sie stets das Datenblatt der Zelle hinsichtlich maximalem Entladestrom und Temperaturbereich. So stellen Sie sicher, dass Ihr Hochleistungsakku den Anforderungen im Feldeinsatz gerecht wird.
2.2 2S3P-Konfigurationsübersicht
Die benötigte Spannung und Kapazität für Ihren Hochleistungsakku erreichen Sie durch die Anordnung der Zellen in einer 2S3P-Konfiguration. Dabei werden zwei Zellen in Reihe geschaltet (2S), um die Spannung zu erhöhen, und anschließend drei dieser Reihenpaare parallel (3P), um die Kapazität zu steigern.
Zwei in Reihe geschaltete Zellen (2S) liefern eine Nennspannung von 7.4 V.
Drei Sätze dieser in Reihe geschalteten Zellen parallel (3P) erhöhen die Gesamtkapazität.
Diese Konfiguration unterstützt sowohl hohe Spannungen als auch erhebliche Kapazitäten und ist daher ideal für anspruchsvolle NDT-Anwendungen.
Bei dieser Konfiguration liegen typische Zellkapazitäten häufig zwischen 2600 mAh und 2800 mAh. Die 2S3P-Anordnung ermöglicht den Aufbau eines kompakten, zuverlässigen Hochleistungsakkus, der den Energiebedarf tragbarer NDT-Geräte deckt.
2.3 Spannungs- und Kapazitätsberechnungen
Sie müssen die Gesamtspannung und -kapazität Ihres Akkus berechnen, um sicherzustellen, dass er den Anforderungen Ihres Geräts entspricht. Die folgenden Formeln helfen Ihnen, diese Werte für einen 2S3P-Lithium-Akku zu ermitteln.
Berechnungstyp | Formel | Beispiel |
|---|---|---|
Gesamtkapazität (Ah) | Kapazität einer Zelle (Ah) × Anzahl der parallelen Zellen | 2.8 Ah × 3 = 8.4 Ah |
Gesamtspannung (V) | Nennspannung einer Zelle (V) × Anzahl der in Reihe geschalteten Zellen | 3.7 V × 2 = 7.4 V |
Sie können auch den typischen Spannungsbereich für einen 2S-Akku überprüfen:
Konfiguration | Nennspannung | Voll aufgeladen | Erschöpft |
|---|---|---|---|
2S | 7.4V | 8.4V | 6.0V |
Hinweis: Verwenden Sie bei Ihrer Berechnung stets die niedrigste Zellenkapazität, um sicherzustellen, dass Ihr Hochleistungsakku unter allen Bedingungen eine zuverlässige Leistung erbringt.
Bei Parallelschaltung von drei 2800-mAh-Zellen ergibt sich eine Gesamtkapazität von 8400 mAh (2.8 Ah × 3). Mit zwei in Reihe geschalteten Zellen liefert der Akku eine Nennspannung von 7.4 V. Diese Kombination bietet die nötige Energie und Laufzeit für lange zerstörungsfreie Prüfungen im Außeneinsatz.
Teil 3: Sicherheit und Montage
3.1 Gebäudeleittechnik und Schutzschaltungen
Sie müssen Ihren Lithium-Akku vor elektrischen Gefahren schützen. Ein Batteriemanagementsystem (BMS) überwacht und steuert jede einzelne Zelle Ihres Akkus. Das BMS gleicht die Zellspannungen aus, verhindert Überladung und Tiefentladung. Es schützt außerdem vor Kurzschlüssen und Überstrom. Diese Funktionen helfen Ihnen, gefährliche Situationen wie thermisches Durchgehen oder Zellschäden zu vermeiden.
Schutzschaltungen arbeiten mit dem Batteriemanagementsystem (BMS) zusammen, um zusätzliche Sicherheit zu gewährleisten. Sie schalten das Akkupack ab, sobald sie unsichere Zustände erkennen. In industriellen Umgebungen wie der Öl- und Gasindustrie oder der Luft- und Raumfahrt ist dieser Schutz unerlässlich, um den sicheren und zuverlässigen Betrieb Ihrer Anlagen zu gewährleisten. Wählen Sie stets ein BMS, das den Spannungs- und Stromanforderungen Ihres Akkupacks entspricht. So stellen Sie sicher, dass Ihr Hochleistungsakkupack im praktischen Einsatz eine gleichbleibende Leistung erbringt.
TIPP: Wählen Sie ein Gebäudeleitsystem mit Temperatursensoren. Diese Sensoren helfen Ihnen, die Wärmeentwicklung zu überwachen und eine Überhitzung bei starker Beanspruchung zu verhindern.
3.2 Wärmemanagement
Um die Sicherheit zu gewährleisten und die Lebensdauer Ihres Lithium-Akkus zu verlängern, ist die Temperaturkontrolle unerlässlich. Ein effektives Wärmemanagement hilft Ihnen, die Temperatur zu regulieren und Überhitzung zu vermeiden. Hohe Temperaturen können die Akkuleistung verringern und den chemischen Verschleiß beschleunigen, was die Lebensdauer verkürzt. Unkontrollierte Wärmeentwicklung kann zudem Sicherheitsrisiken bergen, darunter thermisches Durchgehen und Totalausfall.
Sie können verschiedene Wärmemanagementstrategien anwenden:
Um die Wärme von den Zellen abzuleiten, sollten Kühlkörper oder Wärmeleitpads angebracht werden.
Bei Anwendungen mit hohem Leistungsbedarf sollte eine aktive Kühlung, z. B. durch kleine Lüfter, eingesetzt werden.
Gestalten Sie den Rucksack mit Belüftungsschlitzen oder -kanälen für eine bessere Luftzirkulation.
Platzieren Sie Temperatursensoren im gesamten Pack, um eine Echtzeitüberwachung zu ermöglichen.
Diese Methoden helfen Ihnen, Ihre Ausrüstung in einem sicheren Temperaturbereich zu halten. In industriellen Umgebungen, wie beispielsweise Produktionsanlagen oder Inspektionsstellen im Außendienst, herrschen häufig hohe Umgebungstemperaturen. Ein gutes Wärmemanagement gewährleistet die optimale Funktion und längere Lebensdauer Ihrer Ausrüstung.
3.3 Montageschritte für Hochleistungs-Akkus
Für die Zusammenstellung eines Hochleistungs-Akkupacks für Ihr NDT-Gerät ist ein sorgfältiges Vorgehen erforderlich. Jeder Schritt gewährleistet Sicherheit, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit.
Zellen prüfen und zuordnen:
Prüfen Sie jede Lithiumzelle auf Beschädigungen. Messen Sie Spannung und Innenwiderstand. Verwenden Sie nur Zellen mit ähnlichen Eigenschaften, um eine gleichmäßige Leistung zu gewährleisten.Zellen in 2S3P-Konfiguration anordnen:
Um die benötigte Spannung zu erreichen, schalten Sie zwei Zellen in Reihe. Durch Parallelschaltung von drei dieser Reihenpaare lässt sich die Kapazität erhöhen.Punktschweiß- oder Lötverbindungen:
Verwenden Sie Nickelstreifen und ein Punktschweißgerät für starke, niederohmige Verbindungen. Vermeiden Sie übermäßige Hitze, um Zellschäden vorzubeugen.Installation des Gebäudeleitsystems und der Schutzschaltungen:
Schließen Sie das Batteriemanagementsystem (BMS) an den Akku an. Verbinden Sie alle Messleitungen mit den entsprechenden Zellanschlüssen. Sichern Sie die Schutzschaltungen zur Überwachung von Spannung, Stromstärke und Temperatur.Funktionen für das Wärmemanagement hinzufügen:
Platzieren Sie Wärmeleitpads oder Kühlkörper zwischen den Zellen. Installieren Sie Temperatursensoren, falls Ihr BMS diese unterstützt.Legen Sie dem Paket bei:
Verwenden Sie ein robustes, abgedichtetes Gehäuse, um Ihr Gerät vor Staub, Feuchtigkeit und Vibrationen zu schützen. Gehäuse in Industriequalität sorgen dafür, dass Ihr Gerät auch unter rauen Umgebungsbedingungen zuverlässig funktioniert.Testen Sie das zusammengebaute Paket:
Prüfen Sie Spannung, Kapazität und BMS-Funktion. Führen Sie einen Lade-Entlade-Zyklus durch, um die Leistung zu bestätigen, bevor Sie den Akku in Ihr NDT-Gerät integrieren.
Hinweis: Beachten Sie bei der Montage stets die Herstellerrichtlinien und Sicherheitsstandards. Eine korrekte Montage verringert das Ausfallrisiko und verlängert die Lebensdauer Ihres Rucksacks.
Teil 4: Testen und Integration

4.1 Leistungstests
Sie müssen Ihren Lithium-Hochleistungsakku vor dem Feldeinsatz validieren. Leistungstests helfen Ihnen zu bestätigen, dass Ihr Akku die Anforderungen tragbarer NDT-Geräte erfüllt. Sie sollten verschiedene Prüfprotokolle verwenden, um die thermische, mechanische und elektrische Leistung zu überprüfen. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Testmethoden zusammen:
Testmethode | Beschreibung |
|---|---|
Thermische Leistung | Bewertet das Verhalten der Batterie bei extremen Temperaturen, um Überhitzung und thermisches Durchgehen zu verhindern. |
Mechanische Prüfung | Bewertet die Widerstandsfähigkeit gegenüber physikalischer Belastung, Stößen und Vibrationen, um die Langlebigkeit während des Gebrauchs zu gewährleisten. |
Elektrische Prüfung | Misst Kapazität, Effizienz und Leistung, um eine zuverlässige Stromabgabe und Lebensdauer zu gewährleisten. |
Sie sollten diese Tests unter Bedingungen durchführen, die Ihrer Anwendungsumgebung ähneln. Beispielsweise sind Akkus in Industrie- und Infrastrukturumgebungen häufig Vibrationen und Hitze ausgesetzt. Anwendungen in der Medizintechnik und Robotik erfordern eine stabile elektrische Leistung und eine lange Lebensdauer.
TIPP: Dokumentieren Sie Ihre Testergebnisse stets. Dies hilft Ihnen, Leistungstrends zu verfolgen und Probleme frühzeitig zu erkennen.
4.2 Lebensdauer und Zuverlässigkeit
Sie wünschen sich einen Akku, der über viele Lade-Entlade-Zyklen hinweg eine konstante Leistung liefert. Die Zyklenlebensdauer gibt an, wie oft Sie den Akku aufladen können, bevor seine Kapazität unter 80 % sinkt. Für eine längere Zyklenlebensdauer und höhere Zuverlässigkeit sollten Sie Lithium-Chemien wie NMC oder LiFePO4 wählen. Akkus in Sicherheitssystemen und Unterhaltungselektronik benötigen oft Hunderte von Ladezyklen, während Industrie- und Medizingeräte Tausende benötigen können.
Die Lebensdauer lässt sich durch die Kontrolle der Ladeströme, das Vermeiden von Tiefentladungen und ein optimales Wärmemanagement verlängern. Regelmäßige Tests helfen, frühzeitig Anzeichen von Verschleiß oder Unwucht zu erkennen.
4.3 Integration mit dem NDT-Gerät
Sie müssen Ihren Akku nahtlos in Ihr NDT-Gerät integrieren. Befolgen Sie diese bewährten Vorgehensweisen, um Sicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten:
Sicherheit sollte von Anfang an im Design berücksichtigt werden. Dazu gehören Wärmemanagement, ein ausreichender Zellenabstand (mindestens 2 mm) und kontrollierte Belüftungssysteme.
Wählen Sie Chemie und Formfaktoren strategisch. NMC-Zellen bieten eine bessere thermische Stabilität als NCA. Zylindrische Zellen bieten einen überlegenen mechanischen Schutz.
Nutzen Sie vorzertifizierte Komponenten. Dadurch reduzieren sich Testzeit und Probenbedarf für die Zertifizierung.
Implementieren Sie ein umfassendes Batteriemanagementsystem (BMS) anstelle eines einfachen Phasenwechselmanagementsystems (PCM). Vollständige Batteriemanagementsysteme bieten erweiterte Überwachungsfunktionen.
Planen Sie mehrere Zertifizierungen ein. UN38.3, IEC 62133-2, UL und CE erfordern jeweils spezifische Prüfprotokolle und Dokumentationen.
Diese Schritte sollten Sie unabhängig davon beachten, ob Sie in der Industrie, der Medizin oder der Robotik arbeiten. Eine korrekte Integration gewährleistet den sicheren und effizienten Betrieb Ihres zerstörungsfreien Prüfgeräts im Feld.
Teil 5: Fehlerbehebung und Optimierung
5.1 Häufige Probleme
Beim Betrieb von Lithium-Ionen-Akkus mit hoher Kapazität in tragbaren NDT-Geräten können verschiedene Herausforderungen auftreten. Die frühzeitige Erkennung dieser Probleme trägt dazu bei, eine zuverlässige Leistung auch unter anspruchsvollen Bedingungen zu gewährleisten.
Problem | Verursachen | Lösung |
|---|---|---|
Ungleichmäßige Zellentladung | Zellungleichgewicht oder Alterung | Schwache Zellen ersetzen, Zellverband ausgleichen |
Überhitzung | Schlechte Belüftung oder hoher Stromverbrauch | Kühlung verbessern, Belastung reduzieren |
Spannungsabfall unter Last | Hochohmige Verbindungen | Schweißnähte prüfen, Klemmen festziehen |
BMS-Fehler | Falsche Verkabelung oder Sensorausfall | BMS prüfen, Sensoren austauschen |
Reduzierte Kapazität | Tiefentladezyklen | Abflusstiefe begrenzen, Wiederaufladung |
TIPP: Überprüfen Sie Ihr Gerät regelmäßig auf physische Beschädigungen und überwachen Sie die Spannungspegel. Eine frühzeitige Erkennung verhindert kostspielige Ausfallzeiten in industriellen Umgebungen.
Diese Probleme treten häufig bei Inspektionen in Öl- und Gasfeldern, in der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie in Produktionsanlagen auf. Durch deren schnelle Behebung wird sichergestellt, dass Ihre ZfP-Anlage betriebsbereit und sicher bleibt.
5.2 Maximierung der Haltbarkeit der Packung
Sie können die Lebensdauer Ihres Lithium-Akkus verlängern, indem Sie bewährte Verfahren befolgen. Die richtige Pflege und Wartung verringern das Ausfallrisiko und verbessern die langfristige Zuverlässigkeit.
Lagern Sie Ihren Rucksack bei mäßigen Temperaturen. Vermeiden Sie Hitze und Frost.
Laden Sie Ihren Akku mit den vom Hersteller empfohlenen Laderaten. Schnellladen erhöht den Verschleiß.
Tiefentladungen vermeiden. Den Akku aufladen, bevor seine Kapazität unter 20 % sinkt.
Verwenden Sie ein BMS mit fortschrittlichen Ausgleichsfunktionen. Dadurch bleiben alle Zellen gesund.
Planen Sie regelmäßige Leistungstests ein. Überwachen Sie Kapazität und Zyklusanzahl.
Hinweis: LiFePO4- und NMC-Chemikalien bieten eine längere Lebensdauer und bessere Stabilität für industrielle zerstörungsfreie Prüfverfahren. Wählen Sie diese Chemien für maximale Langlebigkeit.
Durch Befolgen dieser Schritte verbessern Sie die Betriebszeit und senken die Ersatzteilkosten. Zuverlässige Akkupacks unterstützen kontinuierliche Inspektionen in kritischen Branchen wie der Luft- und Raumfahrt sowie der Fertigungsindustrie.
Sie können ein zuverlässiges Hochleistungsakkumulatorpack für tragbare NDT-Geräte entwickeln, indem Sie einem klaren Prozess folgen. Konzentrieren Sie sich auf die Zellenauswahl, die sichere Montage und gründliche Tests. Integrieren Sie Ihr Akkumulatorpack stets mit dem Gerät unter Verwendung eines geeigneten Batteriemanagementsystems (BMS) und Wärmemanagements.
Vergessen Sie nicht, Ihre Ergebnisse zu dokumentieren und die Leistung zu überwachen.
Um Ihr Design zu optimieren, verwenden Sie hochwertige Komponenten und vermeiden Sie Tiefentladungen. Zukünftig sind Fortschritte bei Lithium-Batterien und intelligenterem Batteriemanagement für industrielle Anwendungen zu erwarten.
FAQ
Was macht einen 2S3P-Lithium-Akku für tragbare NDT-Geräte geeignet?
Mit einer 2S3P-Konfiguration erhalten Sie eine stabile Spannung und hohe Kapazität. Diese Konfiguration eignet sich für lange Inspektionsphasen in der Öl- und Gasindustrie, der Luft- und Raumfahrt sowie der Fertigungsindustrie. Zudem profitieren Sie von erhöhter Sicherheit und Zuverlässigkeit in anspruchsvollen Umgebungen.
Wie wählt man zwischen LiFePO4- und NMC-Chemie?
Sie wählen LiFePO4 für längere Zyklenlebensdauer und höhere Sicherheit. NMC bietet eine höhere Energiedichte, wodurch sich Größe und Gewicht des Akkupacks reduzieren lassen. Die folgende Tabelle vergleicht die wichtigsten Merkmale:
Chemie | Life Cycle | Energiedichte | Sicherheit |
|---|---|---|---|
LiFePO4 | Hoch | Moderat | Hoch |
NMC | Moderat | Hoch | Gut |
Welche Sicherheitsmerkmale sollten in einem Hochleistungsrucksack enthalten sein?
Sie benötigen ein Batteriemanagementsystem (BMS) mit Zellausgleich, Überlade- und Überstromschutz. Ergänzen Sie es mit Temperatursensoren und einem robusten Gehäuse. Diese Funktionen helfen Ihnen, Überhitzung und elektrische Fehler bei industriellen Inspektionen zu vermeiden.
Wie maximiert man die Lebensdauer seines Lithium-Akkus?
Sie lagern Ihren Akku bei moderaten Temperaturen. Sie vermeiden Tiefentladungen und Schnellladung. Sie verwenden ein Batteriemanagementsystem (BMS) mit fortschrittlicher Balancerfunktion. Sie planen regelmäßige Leistungstests, um Kapazität und Ladezyklen zu überwachen.
Kann man denselben Akku für verschiedene zerstörungsfreie Prüfgeräte verwenden?
Sie müssen die Spannungs- und Stromanforderungen jedes Geräts prüfen. Systeme mit flexiblen Konfigurationen und robustem Gebäudeleitsystem (BMS) können mehrere NDT-Einheiten unterstützen. Stellen Sie vor der Inbetriebnahme stets die Kompatibilität sicher.

